So funktioniert der Weichenendlagenmelder
Anders als Mikro- oder Anlaufschalter arbeitet der Endlagenmelder kraftfrei: Ein Hallsensor erkennt das Magnetfeld eines kleinen Neodymmagneten, der am Servoarm oder an einem anderen bewegten Teil des Antriebs befestigt wird. Der Antrieb wird dadurch nicht zusätzlich belastet. Zusammen mit einer Modellbahnsteuerungssoftware sorgt die Endlagenmeldung für einen sicheren Betrieb.
Der Melder wird mit 5 V versorgt, sein Ausgang wird an einen Eingang eines Rückmelders angeschlossen – am JT Digital s88-N Rückmelder steht die 5-V-Versorgung direkt zur Verfügung. Die grüne Kontroll-LED zeigt, wann der Sensor auslöst; das erleichtert das Ausrichten. Für einen besonders platzsparenden Einbau lässt sich die Platine an der vorperforierten Bruchstelle auf 12 mm kürzen.
Was Sie zusätzlich brauchen
- einen s88-N Rückmelder – er liefert auch die 5-V-Versorgung
- für beide Endlagen: einen zweiten Endlagenmelder auf der anderen Seite des Servos
- zum Polarisieren des Herzstücks: die Relaiskarte für Weichenpolarisierung
Häufige Fragen
Brauche ich einen oder zwei Endlagenmelder pro Weiche?
Für übliche Anwendungen reicht die Überwachung einer Endlage. Sollen beide Endlagen gemeldet werden, montieren Sie einen zweiten Endlagenmelder auf der anderen Seite des Servos.
Die LED leuchtet nicht – was tun?
Drehen Sie den Magneten um. Der Hallsensor reagiert nur auf eine Polarität des Magnetfelds.
Kann ich damit das Herzstück polarisieren?
Ja, zusammen mit unserer Relaiskarte für Weichenpolarisierung. Dafür wird eine externe 5-V-Gleichspannungsversorgung benötigt.









